Großes Interesse an einem Ausbildungsberuf für die Kampfmittelräumung

„Nachwuchs finden, Wertigkeit schaffen“ unter diesem Motto stellte Simon Gremmler bei der 14. Fachtagung Kampfmittelbeseitigung in Dresden die von der Stiftung kampfmittelfreier Lebensraum initiierte Initiative zur Schaffung eines eigenen Ausbildungsberufs für die Kampfmittelräumung vor. 

„Die Kampfmittelräumung in Deutschland ist für Berufseinsteiger kaum interessant“, so Simon Gremmler. Dass ein Ausbildungsberuf hier helfen würde, stellte er in seinem Vortrag ausführlich dar. „Mit einem eigenen Ausbildungsberuf würden wir nicht nur dem Mangel an Nachwuchskräften begegnen, wir würden zudem die Qualität und Einheitlichkeit steigern. Das Ergebnis wäre eine umfassende Ausbildung als attraktive Basis für ein ausfüllendes Berufsleben“, führte der Fachbereichsleiter Fortbildung der Stiftung kampfmittelfreier Lebensraum Gremmler aus.

Eine von ihm vorgestellte Umfrage unter Kampfmittelräumfirmen und die konstruktive Debatte bei der von der Sprengschule Dresden ausgerichteten Fachtagung unterstrichen die Bedeutung dieser Aufgabe. „Es wird ein langer Weg sein um an das Ziel eines Ausbildungsberufes zu kommen, aber umso wichtiger ist es, dass wir jetzt gemeinsam anfangen diesen Weg zu gehen „, resümiert Simon Gremmler von der Stiftung.

[Foto: Sprengschule Dresden]